Besser als neu

Das Hallenbad Dortmund-Hörde

Standort

Hallenbad Hörde
Eichsfeld 5
D - 44265 Dortmund

Eröffnung

2026

Besonderheiten

Sanierung des bestehenden 25-Meter-Stahlbetonbeckens mit neuer Beckenauskleidung, angepasster Hydraulik und optimierter Ausstattung für Training und Schwimmsport

Wasserfläche

318 m²

Status

abgeschlossen

Unsere Leistung

Planung der Sanierung des Schwimmerbeckens einschließlich Beckenkonstruktion, Hydraulik und technischer Integration in den Bestand

Fotos

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Warum ein Schwimmbecken abreißen, wenn seine Konstruktion noch genutzt werden kann? Im Hallenbad Hörde ersparte eine Sanierung im Bestand aufwendigen Rückbau und Neubau - und damit Zeit und Kosten.

Das zentrale 25-Meter-Becken des Hallenbads Hörde war in die Jahre gekommen und musste grundlegend saniert werden. Gleichzeitig bot die vorhandene Stahlbetonkonstruktion eine gute Grundlage für eine Lösung, bei der nicht das gesamte Becken abgebrochen und neu gebaut werden musste.

Deye Consulting entwickelte die Planung für eine Sanierung, die möglichst viel vorhandene Substanz weiter nutzte. Grundlage war eine genaue Bestandsaufnahme des Beckens mit seinen unterschiedlichen Wassertiefen und Gefällebereichen. Darauf abgestimmt wurde ein neues Beckensystem innerhalb der vorhandenen Konstruktion geplant.

Neue Hülle, alter Kern

Mit dem RenovAction-System von Myrtha Pools erhielt das vorhandene Stahlbetonbecken eine neue technische Hülle. Paneele wurden innerhalb des Bestands montiert und mit einer neuen Beckenauskleidung versehen. Auch der vorhandene Beckenboden konnte weitgehend erhalten und als Untergrund weitergenutzt werden.

Eine besondere Planungsaufgabe waren dabei die Übergänge zwischen Bestand und neuer Konstruktion. Überlaufrinne, Treppen, Nischenleitern und weitere Einbauteile mussten angepasst und in das neue System integriert werden.

Technik inklusive

Parallel dazu wurde die Beckenhydraulik erneuert und an die neue Konstruktion angepasst. Einströmdüsen, Schwallwasserabläufe und Rohrleitungen wurden neu geplant und mit der vorhandenen Badewassertechnik verbunden. Bestehende Anlagenteile konnten dabei teilweise weitergenutzt werden.

Auch für den Schwimmsport brachte die Sanierung Verbesserungen. Zusätzliche Schwimmleinenhalterungen ermöglichten neben den fünf regulären Bahnen eine Aufteilung in sechs Trainingsbahnen.

Seit der Wiedereröffnung im April 2026 steht das Schwimmerbecken wieder für Schul-, Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung. Die Sanierung zeigt dabei einen Weg, der gerade für viele ältere kommunale Bäder interessant sein kann: vorhandene Substanz erhalten, technisch sinnvoll ergänzen und dadurch einen aufwendigen vollständigen Neubau des Beckens vermeiden.

Der erste Schritt

Bitte hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht, wir melden uns umgehend. Gemeinsam werden wir einen Weg finden, Ihre Ziele zu erreichen.

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